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herzlich willkommen auf meinem livejournal!


ich bin aktuell dabei, alle meine alten geschichten, die an anderen orten im internet (lies: vor allem auf der website der hölle) existieren, in dieses journal zu übertragen.


sofern mir dabei tippfehler und kleinere ungereimtheiten auffallen, korrigiere ich diese sofort. langfristig plane ich, alles noch etwas gründlicher zu überarbeiten, da ich meine geschichten gern (für mich) als buch drucken lassen möchte. bis dahin finden sich hier möglicherweise schreibfehler oder seltsame formulierungen, immerhin sind einige dieser geschichten mittlerweile knapp acht jahre alt.


neue geschichten bekommen content notes, so gut ich kann.


viel spaß, falls sich jemals irgendwer hierhin verläuft und gerne in meiner schreiberischen vergangenheit lesen mag. oder viel spaß an mich selbst, falls ich in noch mal sieben jahren wieder hierüber stolpere.

tatenlosigkeit

ich vermisse sie, denkst du
und machst einfach weiter
so wie bisher
als hättest du keine option einfach etwas
zu tun, anders zu machen;
als wäre
vermissen eben so ein
unabänderlicher, statischer, starrer
zustand; nicht deine entscheidung.
ist es eigentlich noch ein auseinander leben, ein
prozess, fortlaufend, möglichkeiten
oder doch eher auseinander
gelebt;
abgeschlossene handlung.

flattern

es verdient kaum
gefühl genannt zu werden;
mehr ein flattern
wie ein stück stoff im wind
wie ein junger vogel, der
es noch nicht gelernt hat
zu fliegen,
aber dennoch: als ob
es dir im rachen
feststeckt/
es dir die kehle
zuschnürt;
vielleicht eben doch.

draußen herbststürmt es

letze nacht hab‘ ich davon geträumt
erzählst du leise und ziehst
die decke bis an unsere
nasenspitzen
(es ist fast winter im schlecht isolierten altbau
und ich bin sicher,
deine ist ebenso eisig kalt wie meine)
ich rücke
näher, bis sie
fast gegeneinander stoßen und
du hebst den kopf ein bisschen an
deine weichen lippen berühren
erst warm
meine nasenspitze, dann
eine wange, dann
die andere, dann
meine stirn, dann
ziehe ich dich dichter
zu mir und
du küsst mich
ich bin so froh
sagst du und ich
muss nicht mal fragen